Hans-Böckler-Schule

Ausstellung "Bock und Pan" (PDF)
Interkulturelles Metall-Kunst-Projekt von griechischen und deutschen Jugendlichen
vom 7. Juni bis Ende August 2012

in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

Projekt Trickfilm "Die Rose"
Montag, den 16. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Am 15. Dezember 2008 besuchte die Klasse 1584 der Hans-Böckler-Schule den Trickfilmworkshop im Filmmuseum an der Potsdamer Str. 2 (Sony Center).
Der Workshop umfasste u. a. eine Einführung in die Geschichte des Trickfilms, die Erstellung eines Storyboards zu unserer Filmidee, Ausschneiden der Legefiguren, Legen des Trickfilms „Die Rose", Abfotografieren der Bilder in der Trickbox und Wiedergabe des Trickfilmes mit einem Computer.

Besuch eines Trickfilmworkshops
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Reizvolle Abwechslung in den Schulalltag, Einblicke in die Filmherstellung und eine Stärkung der Teamarbeit ermöglicht der Besuch eines dreistündigen Trickfilmworkshops (2D-Legetrickfilm), wie ihn das Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz anbietet. In übersichtlichen Gruppen bis zu zehn Schülern ist hier sehr kurzweilig zu erleben, wie ein Trickfilm zustande kommt, von der Idee bis zur filmischen Realisation.

Nach kurzer Einführung der Medienpädagogin des Filmmuseums in Gestalt und Geschichte des Trickfilms geht es gleich ans Werk, erfindet die Gruppe eine Geschichte und überträgt sie ins Storyboard. Ganz wie in den Filmstudios der Profis erfolgt eine Arbeitsteilung in die Aufgaben von Regie, Kamera und Animation.

Aus farbigem Karton werden Figuren und Requisiten ausgeschnitten und von den Animateuren entprechend den Vorstellungen der Regie zur ersten Szene unter der in der Trickbox installierten Digitalkamera zusammengefügt, anschließend Zug um Zug, Millimeter für Millimeter die Bewegung erzeugt. Die Regie entscheidet, wann eine Szene bzw. Bewegung abgeschlossen ist und von den Kameraleuten fotografiert wird, so dass ständige Absprachen das Produktionsteam rasch zusammenschweißen.

Der fertige Trickfilm "Die Rose"

Für den Film“ Die Rose“ mit einer Spieldauer von nur zwanzig Sekunden waren es über 200 einzelne Bewegungen, die in gut zwei Stunden gelegt und fotografiert wurden. Belohnt wird diese Mühe mit dem Vergnügen, wenige Tage darauf eine DVD mit dem eigenen kleinen Trickfilm in den Händen zu haben.

Ich besuchte dieses medienpädagogische Angebot mit einer Klasse des Berufsvorbereitenden Lehrgangs (BQL) der Hans-Böckler-Schule (OSZ-Konstruktionsbautechnik) und kann es - nicht nur für diesen Kreis - bestens empfehlen.

Ursula Otten, Februar 2009

 
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