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Berufsbezogene integrierte Grundausbildung (BiG) Druckbutton anzeigen?

Berufsbezogene integrierte GrundausbildungIm Bestreben neue Ausbildungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu fördern, wurde 1997 am OSZ Konstruktionsbautechnik das Modell der Berufsbezogenen integrierten Grundbildung entwickelt. Wir bilden im Verbund mit verschiedenen Betrieben (ca. 130 seit Beginn der Kooperation) Metallbauer/innen bzw. Konstruktionsmechaniker/innen aus. Die zukünftigen Metallbauer/innen  und Konstruktionsmechaniker/innen verbringen das erste Ausbildungsjahr vorwiegend an einem Lernort, nämlich in den Werkstätten und Klassenräumen des OSZ – also Theorie und Praxis aus einer Hand. Die Ausbildung erfolgt an konkreten berufsbezogenen Praxisobjekten.

Nach Beendigung dieses ersten Ausbildungsjahres gehen sie dann zur vertiefenden Ausbildung für 2 1/2 Jahre in ihre Ausbildungsbetriebe und in die Berufsschule.

Voraussetzung für die Teilnahme am BiG ist ein Ausbildungsvertrag, der im Rahmen der bestehenden Tarifverträge zwischen dem Ausbildungsbetrieb und dem/der Auszubildenden abgeschlossen wird. Um die Verbindung zu den Ausbildungsbetrieben zu gewährleisten, sind die Auszubildenden während der Schulferien, ausgenommen der Urlaubszeiten, in ihren Betrieben.

Wir helfen bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen für den Beruf Metallbauer FR Konstruktionsbautechnik in Berliner Handwerksbetrieben.
Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: Hans-Böckler-Schule, Lobeckstr. 76, 10969 Berlin
Besonderheiten:
  • Theorie und Praxis im 1. Ausbildungsjahr an der Hans-Böckler-Schule (Fachübergreifender Unterricht)
  • Theorieanteil ist in der Grundstufe erhöht: (1. Ausbildungsjahr 2 Tage Theorie), dafür in der Fachstufe verringert (im 3. und 4. Ausbildungsjahr fällt der Zusatztag weg)
  • Anwendung der erlernten Fähigkeiten an Projekten, wiederholende praktische und theoretische Vertiefung, spezielle Einzelförderung
  • Gesellenprüfungs-Vorbereitungskurs wird angeboten (kostenneutral)
Vorteile:
  • Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Bewerbers
  • Theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten werden in Projekt– und Gruppenarbeit integriert vermittelt
  • Optimierte breite Grundausbildung Metall mit bewerteten Arbeitsproben als Ergebnisprüfungen
  • Firmenspezifika hinsichtlich der Ausbildungsinhalte werden berücksichtigt.
  • Ausbildung erfolgt durch qualifiziertes Fachpersonal
  • Im 1. Ausbildungsjahr werden wesentliche Kurse mit den Inhalten der überbetrieblichen Unterweisung (ÜLU) des ersten und zweiten Jahres durchgeführt. Das bedeutet eine erhebliche Kostenersparnis für die beteiligten Ausbildungsfirmen
  • Im 3. und 4. Ausbildungsjahr entfällt der Zusatztag in der Theorie
Das erste Ausbildungsjahr (Ablauf):
  • Grundausbildung handgeführte Werkzeuge am Schraubstock (ca. 6 Wochen
  • Grundlehrgang MAG-Schweißen (ca. 2 Wochen)
  • Kennenlernphase im Betrieb über die Herbstferien (oder nach Absprache)
  • Grundlehrgang Schmieden (ca. eine Woche)
  • Beurteilung (Ende der Probezeit—Empfehlung)
  • Grundlehrgang Drehen (ca. 1,5 Wochen)
  • Grundlehrgang Fräsen (ca. eine Woche)
  • Grundlehrgang Elektroschweißen von Hand, thermisches Trennen (ca. 2 Wochen)
  • Grundlehrgang WIG-Schweißen (ca. eine Woche)
  • Rahmenbau aus RP sowie aus Winkelstahl (ca. 2 Wochen)
  • Projektphase, Vertiefung der in der Grundlehrgangsphase erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten an konkreten Projekten. Begleitend bis zum Ausbildungsjahresende finden Schweißkurse statt (ca. 19 Wochen)
Arbeitsbeispiele:

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Ansprechpartner: Herr Hoffmann und Herr Stiehler

 
Hans-Böckler-Schule